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Woher
Über die letzte Meisterschaft wurde bereits alles gesagt. Der versöhnliche Abschluss mit dem schlussendlich klar erspielten Ligaerhalt tröstet über den schlechten Herbst hinweg.
Wohin St. GallenAber wohin führt der St. Galler Weg? Peischel staubt in der Mannschaftskabine ab, wie es seine Vorgänger nie gemacht haben und auch nicht durften. Es ist kaum möglich, dass er sich damit nur Freunde macht. Einige Personalentscheide sind nachvollziehbar andere nicht. In eine dritte Kategorie gehören die unrealistischen. Dass für die gut bezahlten Spieler mit weiter laufenden Verträgen ein trockenes Plätzchen gefunden werden kann, scheint unmöglich. Was wird mit diesen Spielern geschehen? Schlussendlich bleiben sie in St. Gallen mit einem schlechten Gefühl und nicht besonders motiviert.
Gleichzeitig wird Winkler förmlich abserviert. Wir sind uns alle einig, dass Winkler nie bei Real Madrid unterschlupf gefunden hätte. Diesen Abgang hat er jedenfalls nicht verdient. Winkler können wir uns auch in einer jungen hungrigen Mannschaft vorstellen. Er war einer der wenigen, der sich am 3. November nicht einfach verkrochen hatte. Der Totalumbau der Mannschaft birgt auch noch andere Gefahren. Es entsteht eine grosse Abhängigkeit zum Trainer. Peischel kann sich so ein kleines Imperium aufbauen. Was geschieht aber, wenn ein anderer Klub ruft? Wird Peischel St. Gallen den Rücken kehren, wie das bereits Hegi und der exheilige Koller gemacht haben? Oder kann St. Gallen das nächste mal seinen Trainer länger halten? Die Zukunft wird alle Fragen klären. Wohin NLADrei Traditionsvereine hat es in diesem Jahr erwischt. Sie sind aus der Nationalliga oder sogar gänzlich Verschwunden. Ersetzt werden sie durch Landmannschaften, ohne Tradition und Zuschauerpotential. Wer wird der nächste Verein sein, der die Segel streicht?
Zum Gedenken an den FC Lugano, Lausanne Sports und den FC Sion die beiden bösen Karikaturen aus einer welschen Zeitung.
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