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Rückblick Herbst 2004

Rückblick

    Wie nicht anders zu erwarten ist steht der Rückblick auf die Super League Herbstrunde 2004 ganz im Zeichen des Eisernen Heinz. Unser Trainer hat das Gesicht des St. Galler Teams total verändert. Kein Stein ist auf dem anderen geblieben. Die ganzen Veränderungen standen im Zeichen des Neuaufbaus. Wirklich gelungen scheint der Aufbau aber nicht zu sein.

    St. Gallen ist weit davon entfernt eine schlagkräftige Mannschaft zu sein. Auch die Zukunft lässt nicht all zuviel Gutes erahnen. Zu überaltert ist die gesamte Mittelachse unseres Vereins. Seit dem Meistertitel wissen wir wie viel eine Mittelachse Wert ist. Dies wird ersichtlich, wenn die meisten Spieler ersetzt werden müssen. Nach dem Meistertitel wurden uns die Spieler weggekauft, diesmal werden wir sie pensionieren müssen.
    Punktemässig ist keine Steigerung ersichtlich. Nachdem im Frühjahr 30 Punkte erspielt wurden, haben wir alle einen Aufschwung erhofft. Die Karten unseres Eisernen Heinzes waren gut, über das Ausscheiden im Cuphalbfinale wurde gnädig hinweggesehen. In dieser Herbstrunde wurde aber mit 19 Punkten nicht einmal der Besitzstand des Vorjahres erreicht, als immerhin 20 Punkte auf unserem Konto standen. Mit sehr gutem Willen ist eine Stagnation zu Erkennen, bei nüchterner Betrachtungsweise, ist es ein Rückschritt.
    Auch der Zuschauerschwund ist bedenklich. In der Ära Castella/Staub besuchten 8973 Zuschauer die Heimspiele des FC St. Gallens. Und dies im Halbjahr der unvergesslichen Niederlage in Wil. Nun sind wir auf den vierten Platz in der Zuschauergunst gefallen. Neben Basel und Servette hat nun auch der FC Ziirü den höheren Zuschauerschnitt als St. Gallen.

Ausblick

    Ein Handlungsbedarf ist gegeben. Die Mannschaft stagniert, die Zuschauerzahlen sind rückläufig.

    Für einige Zeit konnten wir auf den Burgenländer Club SV Mattersburg hoffen. Leider haben die Österreicher nun einen anderen Trainer verpflichtet. Ein eleganter Abgang wird für Peischl nicht mehr möglich sein. Das sich unser Eiserne Heinz selber in die Gruppe Wald, der nicht mehr erwünschten Trainer anschliessen wird kann nicht erwartet werden. So hat sich unser Verwaltungsrat zu einer Entscheidung durchzuringen. Soll mit Peischl weitergemacht werden, mit der grossen Möglichkeit, dass die ersten drei Spiele im neuen Jahr verloren gehen, incl. Cupviertelfinale gegen Aarau. Oder wird ein neuer Trainer verpflichtet, der dem Espenmoos frischen Wind und neue Hoffnung einhaucht.

    Die Entscheidung wird vermutlich nicht besonders schnell fallen, da sich Mannschaft, Trainer und Vorstand in den Wohlverdienten Winterurlaub begeben.

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